Frankentourismus
 

Wilhelmsdorf

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Wilhelmsdorf ist anders - es wurde im Jahre 1686 von Hugenotten gegründet, die aus dem Frankreich des „Sonnenkönig“ Ludwig XIV. flüchten mussten. Den neuen Siedlern wurde diese Stelle am Ende des Albachtales vom Markgrafen als neues Zuhause zugewiesen. Da diese Flur nicht sehr groß war, entwickelte sich auf engstem Raum ein kleiner Ort mit geschäftigem Treiben.

Die Hugenotten waren Strumpfwirker, die damals ihr Handwerk mitbrachten und nahezu in jedem Haus geschäftig tätig wurden. Es entstanden schon zu der damaligen Zeit Häuser mit Eigentumsanteil. Auf kleinstem Raum lebte und arbeitete man. Diese Struktur, wohnen und leben auf engstem Raum, gab dem Ort seine ganz besondere Struktur, die man heute noch vielfach erkennen kann.

Wilhelmsdorf war von Anfang an ein Dorf, in dem Gewerbe betrieben wurde. Das Strumpfwirkerhandwerk wurde Ende 1890 durch die Reißzeugfertigung abgelöst, die bis in die 1970er Jahre in Wilhelmsdorf bestimmend war. Den Schwerpunkt für die Erwerbstätigkeit bildet heute die Kunststoffindustrie, die mit vielfältigen und innovativen Produkten als Zulieferer für namhafte und international tätige Unternehmen sehr erfolgreich am Markt ist.

Wilhelmsdorf ist immer einen Besuch wert, Sie finden hier:

  • ausgezeichnete Gastronomie mit einem umfangreichen Bettenangebot, traditioneller fränkischer Küche mit regionalen Erzeugnissen und einem freundlichen Service
  • gut gepflegte Wander- und Flurwege (www.wilhelmsdorf.de/kultur/freizeit)
  • Zwei Schnapsbrennereien, die zum Probieren einladen (www.brennerei-blaufelder.de, www.brennereistuben.de)
  • aktives und vielschichtiges Vereinsleben
  • Metzger und Bäcker
  • Filiale der Kreisparkasse
  • Zirkelmuseum, das sich im oberen Teil des Rathauses befindet, vom Heimatverein geführt wird und einen Einblick in die Entwicklung der Reißzeugindustrie gewährt (www.zirkelmuseum.de)
  • ein Besuch der Hugenottenkirche vermittelt Eindrücke über die reformierte Glaubenshaltung (www.wilhelmsdorf-evangelisch.de)

Wilhelmsdorf hat sich entlang des Albaches zu einem lebendigen Dorf mit hoher Lebensqualität entwickelt. Die Ortsteile Ebersbach, Oberalbach, mit Trabelshof und Unteralbacher Mühle sowie der Stadelhof ergänzen die Gemeinde. Heute zählt Wilhelmsdorf rund 1.400 Einwohner (ohne Zweitwohnsitze).


 

Zusatzinfos

Höhe über nN:  348m
Einwohner: 1450
Gästebetten: 62
TennisplatzKirchen/Klöster
MuseumGasthof

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